Wie im Innen – so im Außen

Die Welt, die uns umgibt ist ein Spiegel für uns. Er zeigt uns nur, wie es in uns aussieht. Läuft das Leben „rund“, dann sind auch in uns wenig Widersprüche. Die Welt, die uns im außen umgibt, beinhaltet alles, was für uns alle und jeden Einzelnen gedacht ist. Aber nicht jeder nimmt alles wahr. Jeder hat für sich seine Wahrnehmungen, sieht das, was er sehen will. So sagt man es im Allgemeinen-Du siehst das, was Du sehen willst. Aber was steckt eigentlich dahinter? Wer ist dafür verantwortlich, was zu jedem Einzelnen durchdringt? Oder vielleicht besser gefragt: Wer nimmt das Außen wahr? Es ist das Ego, das Ich, das Denken in uns, was alles durch seine Filter wahrnimmt. Ein schöner Spruch: Das Glas ist halb voll oder halb leer! Das Leben, was wir bisher geführt, hat zu der Lebenssituation geführt, in der wir heute leben. Unser Innen hat beeinflusst, was wir im Außen sehen. Sehen wir Chancen oder Risiken. Die gleiche Situation führt bei vielen Menschen zu vielen unterschiedlichen Reaktionen. Wenn es also in uns zerrissen ist, dann kann das Außen für uns nicht klar sein.

Es scheint also so zu sein, das die Welt um uns herum nur eine Aufgabe hat. Die Widersprüche, den Ärger, unsere Widerstände bewusst zu machen. Dann können wir hinschauen und daraus lernen, was in uns ist. Die Welt ist unser Spiegel. Es macht keinen Sinn, den Spiegel zu beschimpfen, zu bekämpfen. Er zeigt nur unseren inneren Zustand. Und kann damit unser Handeln bestimmen, etwas an uns zu tun.

Shakespeare: „Kein Ding ist gut oder schlecht, erst das Denken macht es dazu“

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Jetzt – Die Kraft der Gegenwart

Was ist die grundlegende Störung, die uns Menschen das Leben so oft so schwer macht? MathiasIst es nicht unser Verstand, der nicht aufhört, uns zu beschäftigen? Ständig. Er bringt uns immer in eine Zeit, die mit dem Jetzt nichts zu tun hat, Zukunft (Angst) oder Vergangenheit (Ärger, Groll, nicht verzeihen können). Wir verderben uns damit den jetzigen Moment und haben irgend wann das Gefühl, nicht gelebt zu haben. Für mich inzwischen verständlich, denn wenn wir immer woanders sind mit unseren Gedanken, dann bemerken wir nicht, das das Leben in diesem Moment stattfindet.

Aber wann empfinden wir Glück? Können wir das in der Zukunft oder in der Vergangenheit? Nein. Diese Glücksmomente finden immer im Jetzt statt, nie außerhalb dieser Momente. Wir können uns zwar daran erinnern, wann wir Glück empfunden haben, ein tiefes inneres Gefühl, was dort in uns hoch kommt. Aber es findet immer Jetzt statt. Darum lieben wir Sport. Es bringt uns in das Jetzt, denn beim Bergsteigen ist weder der Einkaufszettel noch sind die neuen Schuhe in unseren Gedanken. Jeder Gedanke außerhalb dessen, was wir gerade tun, findet nicht statt.

Oder bei besonders schönen Momenten, einem atemberaubenden Sonnenuntergang, bei der Ski-Abfahrt, Sonnenaufgang in den Bergen oder beim Zuhören am Meer, wenn die Wellen rauschen. Immer wenn uns die Situation in das Jetzt holt – und nur dann – empfinden wir dieses Glück. Und es ist ein Moment, in dem wir nicht denken. Diese Freude und dieses Glück kommt aus unserem Inneren.

In diesem Moment gibt es kein Problem (Zukunft) oder Ärger (Vergangenheit).

Wenn wir diesen Moment bewusst aufrecht erhalten oder ihn immer wieder ins Bewusstsein holen, unser Sein wahrnehmen, dann sind wir frei.

Aus diesem Grunde verfolge ich nicht weiter den Weg des Heilpraktikers Psychotherapie, da die Lösung so nahe ist. Ich bin davon überzeugt, all unsere Probleme und Sorgen lassen sich über diese Sicht der Dinge lösen. Wann können wir damit beginnen? Es gibt nur einen einzigen Moment – Jetzt. Nicht morgen oder in zwei Wochen – Jetzt.

Ich beginne eine Tätigkeit, wo es elementar ist, im Hier und im Jetzt zu sein und ich möchte diese Seiten nutzen anderen zu helfen, das umzusetzen, was Eckhart Tolle mit seinem Buch „Jetzt – die Kraft der Gegenwart“ ausgedrückt hat.

 

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