Die Sicht auf die Dinge

Ist das Bild, oben auf dieser Seite,  ein Sonnenaufgang oder ein Sonnenuntergang?Mathias

Im Leben gibt es immer Situationen, mit denen wir nicht zurecht kommen, die uns verzweifeln lassen, wir keinen Ausweg haben oder keinen Ausweg sehen. Wir sind eingerastet in unserem Denken und unseren Meinungen, Vorurteilen und Bewertungen, das wir die Lösung, die offenkundig vor uns liegt, nicht sehen. Vergleichbar mit einem Haufen Hundekot. Wir gehen ganz dicht heran und sehen nur – den Hundekot. Und ärgern uns darüber, das er da ist. Aber wir können es nicht ändern, er ist da. Und jetzt gibt es genau drei Möglichkeiten, mit der Situation klar zu kommen. Leider bleiben wir im Leben oft bei der ersten Möglichkeit: Wir gehen dichter heran an das Problem, fokussieren es, behalten es im Auge. Und genau damit verstärken wir alle Wirkungen und Resultate. In Bezug auf den Hundekot: Wir sehen nur noch Hundekot, es riecht und macht uns unglücklich, um es ganz vorsichtig auszudrücken.

Die zweite Möglichkeit ist, die Perspektive zu ändern. Wenn wir die Situation ein wenig aus der „Ferne“ betrachten, nicht ganz so dicht heran gehen, dann erkennen wir direkt neben dem Hundekot die einzelne Rose in Ihrer ganzen Schönheit und Pracht und erkennen diesen einmaligen Duft, die sie verströmt, diese Vollkommenheit der Natur.
Das konnten wir vorher aber nicht sehen, denn wir hatten den Focus auf unser Problem. Und genau diesen Focus haben wir geändert und bekommen dadurch eine neue Perspektive. Und plötzlich ist es gar nicht mehr nur das eine Problem, denn wir sehen die Schönheit der Blumen, und das auch noch direkt nebenan.

Die dritte Möglichkeit, einfach weiter gehen, das „Problem“ nicht beachten, ihm keine Aufmerksamkeit schenken.

Im Prinzip ist es ganz einfach, die Aufgaben des Lebens zu meistern. Aber leider erst einmal nur in der Theorie. Denn wenn uns das Leben eine Herausforderung bietet, sind wir meistens nicht in der Lage, wie oben beschrieben, vorzugehen. Wir bleiben im Focus, ärgern uns, werden wütend, betrübt, resignieren. Wir befinden uns dann in einer mentalen Abwärtsspirale. Zunächst sind es nur die Gedanken, dann kommen die Gefühle hinterher und schon sind wir in einer schlechten Stimmung und reagieren entsprechend auf unsere Umwelt. Und die weiß gar nicht, was ihr geschieht.

All diese Mechanismen laufen zudem noch meist im Unterbewussten ab, ohne unsere bewusste Aufmerksamkeit.

Und an dieser Stelle komme ich ins Spiel. Ich helfe Ihnen, den Kopf zu heben, die Perspektive zu ändern und ich gebe Ihnen die Kraft, die Situation zu verlassen. Gemeinsam können wir am Ende des Weges, den wir ein Stück gemeinsam gegangen sind, uns belustigt umschauen, nach hinten sehen und über die damals schier unüberwindbare Situation lächeln.

Mathias Hotowetz

PS: Die Auflösung der Frage am Anfang: Es ist ein Sonnenaufgang in Schweden.

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